Eigenbluttherapie

Die Eigenblutbehandlung gilt als eine Reiztherapie. Dadurch sollen Heilungsprozesse beschleunigt werden.

Dabei gilt ein Grundsatz: (Arndt-Schulz-Regel)
Schwache Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittelstarke Reize hemmen sie und starke heben sie auf.
Die Eigenblutinjektion führt im Organismus zu einer Veränderung der Reaktionslage, somit zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage, was die Heilungsfähigkeit günstig beeinflussen kann.
Das körpereigene Blut wird außerhalb des Körpers als „fremd“ betrachtet. Durch die nun veränderte Struktur wird das Abwehrsystem des Körpers angeregt.
Wenn ein Immunsystem vor der Behandlung nur noch schwach reagiert hat, wird es nun wieder angeregt, aufgebaut und neu programmiert.
Es gibt viele unterschiedliche Therapieansätze, aber grundsätzlich gilt: Falsch gewählte Dosierungen und zu kurze oder zu lange Injektionsintervalle sind oft die Ursachen dafür, daß manche Therapien keine oder nur ungenügende Erfolge bei der Eigenbluttherapie haben.

Es gibt drei grundsätzliche Überlegungen vor der Therapie: Ist es eine akute oder chronische Erkrankung? Wie ist die Reaktion nach der ersten Eigenblutinjektion ?Wie entwickelt sich die Reaktionslage des Patienten?

Die Klassische Eigenbluttherapie:
Bei der Durchführung der klassischen Eigenbluttherapie wird zumeist aus einer Vene in der Armbeuge ca. 0,1 – 5,0 ml Blut entnommen und sofort wieder in den Muskel injiziert.
Bei kleineren Mengen und zu Beginn einer Behandlung wird das Blut auch gerne unter die Haut injiziert. Zudem besteht die Möglichkeit dem Blut zusätzlich noch homöopathische Mittel und Spurenelemente zuzusetzen um die Wirkungsweise noch zu verstärken.

Indikationen:
Wundheilungsstörungen, Erkrankungen der Haut, wie z.B. Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte usw.Allergien, Heuschnupfen, Asthma bronchiale. Häufig virale oder bakterielle Infektionen Grundlegende Störungen des Immunsystems, Abwehrschwäche, Erschöpfungszustände.

Behandlungsverlauf:
Die Therapie orientiert sich in erster Linie an der Erscheinung der Krankheit und dem Zustand des Patienten. So wird eine akute Beschwerde meist in größeren Blutmengen in kurzen Abständen therapiert, während die chronischen Erkrankungen mit minimaler Menge ansteigend beginnt und im Wochenrythmus auskommt. Die Reaktion des Patienten bestimmt den individuellen Behandlungsverlauf. Die Dauer der Behandlung kann zwischen 2 – 14 Wochen und bei über 10 – 20 Injektionen liegen. Nach einer Pause kann eine erneute Serie erfolgen.

Nachwirkungen:
Oft ist eine leichte Rötung um die Einstichstelle zu bemerken, diese ist aber unbedeutend. Müdigkeit und Abgeschlagenheit können vermehrt auftreten. Auch beobachtet man des öfteren ein leichtes Krankheitsgefühl das mit Fieber einher gehen kann. Das ist aber auch ein Zeichen dafür, daß das Immunsystem aktiv wird. Erstverschlimmerungen sind genauso zu beobachten wie alte Störzonen wie bei Mandeln oder Zähnen. Vieles kommt in Bewegung und soll als positives Zeichen gewertet werden. Es kann in seltenen Fällen zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Extrem selten kann es durch zusätzlich verabreichte Medikamente zu einem anaphylaktischen Schock kommen.
Sprechen Sie vor einer Therapie ausführlich mit Ihrem Therapeuten, er berät Sie gerne und klärt Sie über alle möglichen Fragen auf.

Untergruppe bei Eigenbluttherapie:

Infektanfälligkeit:
Die Menschen mit einer Infektanfälligkeit fallen aufgrund einer scheinbaren Immunschwäche schon wieder in die nächste Krankheitsphase.
Die Krankheitsphase verläuft mit Schnupfen, Halsweh, Heiserkeit, Bronchitis, unerträgliche Schlappheit, bevor die vorangegangene Krankheitsphase ganz zu Ende war.

Oft liegt keine nachweisebare Immunschwäche vor, sondern eher das Gegenteil, eine Überaktivität des Immunsystems wie auch bei Heuschnupfen, allergischem Asthma, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien. Das Immunsystem reagiert auch ziemlich stark auf Nervosität und Streß. Entscheidend ist das man mit naturheilkundlichen Mitteln diese nachhaltig behandelt. Diese können das Immunsystem beruhigen und zugleich auch stabilisieren. Auch die chronische Müdigkeit, Konzentrationsmangel, gereizte Stimmungslage können nachhaltig behoben werden.

Haben Sie den Mut zur Heilung!

Bei weiteren Fragen, berate ich Sie gerne in meiner Praxis.

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